Sebastianskapelle

Sebastianskapelle

Friedhof Eingang Grazer Straße

Die St. Sebastians Kapelle dient als Aufbahrungsstätte und befindet sich rechts vom Haupteingang Graßer Straße.

Im Jahr 1692 stiftete Johann Lidl von Lidlsheim wegen eines Gelübdes (er war von einer schweren Krankheit genesen, seine Gattin von der Pest verschont geblieben) eine Kapelle am Wiesbühel.
Bereits 1702 tauchte der Gedanke auf, den Ischler Friedhof (der sich direkt bei der Kirche befand) zur Sebastianskapelle zu verlegen.
1714 wurde die "Lizenz zum Meßlesen" erteilt. Im gleichen Jahr wurde in Passau eine Glocke für das Türmchen gegossen.


Glocke der Sebastianskapelle 300 Jahre

Diese Glocke hat alle Kriegswirren überstanden und ist noch vorhanden. Sie musste 2014 - also gleichsam an ihrem 300. Geburtstag - aus dem Turm genommen werden, weil das Gebälk faulte.
Am 11. März 2014 wurde von der Firma Brandl der alte Turmhelm abgehoben, nun wurde bereits ein neuer aufgesetzt. Die 300 Jahre alte Glocke wird wieder ihren Platz finden und soll bei Begräbnissen wieder erklingen.

Kreuzsteckung Sebastianskapelle

Das Türmchen der Sebastianskapelle am Ischler Friedhof wurde restauriert und neu aufgesetzt.
Am 9. Mai 2014 lud die Pfarre Bad Ischl zur feierlichen Segnung und Turmkreuzsteckung ein. Herr Pfarrer Mag. Christian Öhler konnte zahlreiche Festteilnehmer begrüßen. Vertreter der ausführenden Firmen berichteten über die geleistete Arbeit. Nach der Kreuzsegnung wurde dieses feierlich in den Turm gesteckt. Zuletzt ertönte die genau 300 Jahre alte Glocke, was mit Applaus begrüßt wurde.
Die Gesamtkosten dieser Restaurierung betrugen rund € 35.000,-, die Pfarre hofft auf Unterstützung durch die Bevölkerung.

Danksagung

Für die Unterstützung bei den Restaurierungen:
Firma Brandl